<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Landesmitgliederversammlung Königstein 2019: Anträge</title>
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                <title>Landesmitgliederversammlung Königstein 2019: Anträge</title>
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                        <title>3.6: Drogenpolitik muss Gesundheit und Prävention stärken statt kriminalisieren: Für eine liberale und verantwortungsvolle Drogenpolitik und akzeptierende Drogenhilfe</title>
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                        <author>Landesvorstand Grüne Jugend Hessen (beschlossen am: 29.08.2019)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen fordern ein Umdenken in der Drogenpolitik. Repression und Kriminalisierung sind keine erfolgreichen Mittel gegen den Missbrauch von Drogen. Statt Konsument*innen zu bestrafen, wollen wir gesundheitliche Risiken minimieren und das Selbstbestimmungsrecht der Menschen stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel unserer Drogenpolitik ist es, die Gesundheit der Konsument*innen zu schützen, den Missbrauch insbesondere durch Minderjährige zu begrenzen, den Ausstieg zu erleichtern und die Prävention zu fördern. Eine weitgehende Selbstbestimmung von volljährigen Konsumierenden und die Aufklärung muss im Mittelpunkt der Drogenpolitik stehen. Eine Stigmatisierung ist keine Hilfe für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, sondern verschlimmert die Probleme. Durch Stigmatisierung werden Konsument*innen an den Rand der Gesellschaft gedrängt und zu einer Belastung erklärt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen lehnen die Kriminalisierung suchtkranker Menschen ab und setzen auf eine wissenschaftlich fundierte akzeptierende Drogenhilfe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Jugendschutz effektiv durchsetzen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNEN setzen auf Aufklärung, Prävention und Transparenz. Hürden für den Erwerb von Substanzen müssen so angesetzt werden, dass sie weder niedrigschwellig noch gefährdend sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist klar: Der Jugendschutz muss effektiv durchgesetzt werden. Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden. Das bedeutet, die im aktuellen Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ziele der Suchthilfe durch Prävention, Aufklärung und Beratung intensiv zu fördern, um den Einstieg in den Drogenmissbrauch zu verhindern bzw. zu verringern. Eine kontrollierte staatliche Abgabe zur Bekämpfung des Schwarzmarkts ist förderlich, um den illegalen Erwerb von Drogen zu verhindern. Deshalb machen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen sich weiter für Modellprojekte für die regulierte Abgabe beispielsweise von Cannabis stark. Legale Ausgabestellen stärken den Jugend- wie den Verbraucher*innenschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für einen effektiven Jugendschutz braucht es neben Aufklärungs- und Präventionsarbeit auch ein Ende der Verharmlosung von Alkohol und Nikotin. Deshalb machen die GRÜNEN sich perspektivisch für ein grundsätzliches Werbeverbot für Drogen stark.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Gesundheitsrisiko minimieren – Drug Checking-Programm einrichten</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch der Verbraucher*innenschutz muss gestärkt werden, insbesondere im Sinne des Gesundheitsschutzes der Konsumierenden. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen unterstützen die Einrichtung von Drogenkonsumräumen und die Einführung von Drug Checking-Programmen, damit die Konsument*innen nicht durch die Verunreinigung von Stoffen unnötig gefährdet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Drug Checking sollen Drogenkonsument*innen künftig Proben ihrer Substanzen anonym und vor Ort, in Clubs und mobilen Einrichtungen, chemisch analysieren und auf mögliche Verunreinigungen oder zu hohe Wirkstoffkonzentrationen prüfen lassen können. Somit können Gesundheitsschäden vermieden und gegebenenfalls Warnungen vor im Umlauf befindlichen riskanten Drogen ausgesprochen werden. Es handelt sich dabei um eine Strategie der Gesundheitsförderung im Bereich illegalen Drogenkonsums, welche hilft, akute Gebrauchsrisiken zu minimieren und längerfristig risikoärmere Gebrauchsmuster fördert. Zudem erleichtert Drug Checking bei Bedarf die Unterstützung bei der Konsumreduktion und den Zugang zur Drogenhilfe. Während der rund 20-minütigen Wartezeit bis zum Erhalt des Analyseergebnisses sind beispielsweise Beratungsgespräche möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben diesem Hauptziel kann Drug Checking zur Informations- und Wissensgewinnung über die Verfügbarkeit psychoaktiver Substanzen auf dem Drogenmarkt und die Zusammensetzung illegal gehandelter Stoffe beitragen. Auch die Hersteller*innen und Inverkehrbringer*innen von Drogen sollen somit dazu gebracht werden, auf sicherere Produkte zu achten. Wissenschaftliche Untersuchungen in Ländern wie der Schweiz zeigen eine Tendenz des Konsumrückgangs nach der Einführung des Drug Checkings, da Konsument*innen niedrigschwellig erreicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen fordern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- den weiteren Ausbau der Präventionsarbeit,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- den Ausbau von Drogenkonsumräumen gemäß des Frankfurter Wegs,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Einrichtung eines Modellprojektes zum Drug Checking, in dessen Rahmen geprüft wird, ob sowohl die stationäre als auch die mobile Substanzanalyse möglich gemacht werden kann,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Etablierung einer Naloxon-Abgabe an opiatabhängige Menschen nach einer Erste-Hilfe-Schulung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die kontrollierte Abgabe von Cannabis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen setzen uns perspektivisch</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- für eine Erhöhung der nicht strafrechtlich verfolgten Menge von derzeit 6 Gramm Cannabis, um unnötige zeitliche Belastungen und Kosten der Polizist*innen und der Staatsanwaltschaft zu minimieren,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ein grundsätzliches Werbeverbot für alle Drogen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- und die Durchführung von Modellversuchen hinsichtlich legaler Abgabeformen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNEN Hessen unterstützen die Zielsetzungen im hessischen Koalitionsvertrag in Bezug auf die akzeptierende Drogenhilfe und Suchtberatung. Wir wollen auch dazu beitragen, dass auf Bundesebene ein Umdenken in der Drogenpolitik stattfindet, denn es braucht einen anderen gesetzlichen Rahmen auf Bundesebene, um eine akzeptierende Drogenhilfe und verantwortungsvolle Drogenpolitik in Hessen umzusetzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Aug 2019 16:49:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B LSG 2: Jörg Tillmanns</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Joerg_Tillmanns-3142</link>
                        <author>Jörg Tillmanns (Offenbach-Land)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Joerg_Tillmanns-3142</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Offenbach-Land</dd></dl><h2>Foto</h2><img src="/koenigstein2019/Joerg_Tillmanns-3142/viewimage?sectionId=4628" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich als stellvertretender Beisitzer für das Landesschiedsgericht, dessen Wahl auf der Landesmitgliederversammlung am 31.08.2019 ansteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit meinem Parteieintritt 2011 (KV OF-Land) engagiere ich mich in der LAG Demokratie und Recht, deren Sprecher ich für mehrere Jahre war.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beruflich befasse ich mich als Richter in Frankfurt/Main seit einiger Zeit überwiegend mit Streitigkeiten auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts. Zuvor war ich an das Hessische Umweltministerium abgeordnet und habe mich im Wesentlichen mit einer Schadensersatzklage eines Energieversorgungsunternehmens gegen das Land wegen des Nichtbetriebs eines Kernkraftwerks befasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über meine Wahl würde ich mich sehr freuen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit freundlichen Grüßen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jörg Tillmanns</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Aug 2019 13:38:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>4.2: Bericht der RechnungsprüferInnen</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/4_2_Bericht_der_RechnungsprueferInnen-42209</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 23.08.2019)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/4_2_Bericht_der_RechnungsprueferInnen-42209</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.gruene-hessen.de/wp-content/uploads/2019/08/4_2-Bericht-der-Rechnungspr%C3%BCferInnen.pdf">Hier</a> findet sich der Bericht der Rechnungsprüfer*Innen über das Geschäftsjahr 2018.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Aug 2019 09:12:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>3.1neu: Mercosur stoppen – Fairhandel geht vor Freihandel!</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Mercosur_stoppen__Fairhandel_geht_vor_Freihandel-28160</link>
                        <author>Martin Häusling (Schwalm-Eder)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Mercosur_stoppen__Fairhandel_geht_vor_Freihandel-28160</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die GRÜNEN Hessen lehnen das aktuelle Freihandelsabkommen mit den Staaten Paraguay, Brasilien, Uruguay und Argentinien (Mercosur) in der vorliegenden Form ab. Wir brauchen eine Umkehr im Denken: fairer Handel muss zentraler Bestandteil internationaler Handelsabkommen werden. Der ökologisch-soziale Anspruch muss gerade heute in internationalen Verträgen im Fokus stehen. Menschenrechte und Klimaziele lassen keinen Verhandlungsspielraum zu. In diesem Abkommen, das zu den größten seiner Art zu zählen wäre, werden Umwelt- und Sozialstandards praktisch komplett ausgeblendet oder gelten bestenfalls auf dem Papier, wenn sie ohne weitere Ausführungen, Bestimmungen oder Sanktionen im Falle ihrer Missachtung genannt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel eines Freihandelsabkommen ist die Senkung von Handelsschranken zu Gunsten eines freien Warenaustausches. Wir GRÜNE wollen jedoch auch ökologische und soziale Standards erhalten beziehungsweise in internationalen Verträgen Geltung verschaffen. Fairer Handel sollte dem alleinigen Ziel des Freihandels vorgezogen werden. Es kann Europa nicht egal sein, wie vereinbarte Standards in Südamerika durchgesetzt werden. Wir importieren Gen-Soja und Rindfleisch aus fragwürdigem Anbau, um dafür Autos zu exportieren. Und ignorieren die zahlreichen sozialen und ökologischen Ziele, für die wir in Europa sehr hart ringen und die für den Erhalt unseres Planeten unverzichtbar sind!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Mercosur-Vertrag beinhaltet jenseits der kurzen Nennung in der Präambel keine verbindlichen Vereinbarungen zu Klima- und Umweltschutz, keine belastbaren Aussagen zu den Pariser Klimazielen und auch keine Aussagen zu Arbeits- und Sozialstandards. Es werden keine überprüfbaren Faktoren festgelegt, die die Einhaltung dieser Ziele einklagbar machen. Wir machen eine Rolle rückwärts, wenn wir Freihandelsverträge abschließen, die nicht mal die Mindeststandards erfüllen und unsere europäischen Ziele der Agrarwende lächerlich machen. Brauchen wir noch mehr Gen-Soja und Rindfleisch? Brauchen wir zusätzliche Anreize für eine Agrarindustrie in Südamerika, die Raubbau an Umwelt und Ressourcen betreibt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl in Argentinien wie auch in Paraguay und Brasilien wird die agrarindustrielle Umwandlung der Regen- und Trockenwälder nachdrücklich forciert. Eine Agrarindustrie, die im Cerrado in Brasilien wie in der Pampa Argentiniens gewaltige Flächen mit Monokulturen überzieht. Es werden Pestizide in der sechs- bis zehnfachen Menge wie in Europa ausgebracht. Viele dieser Pestizide sind in Europa verboten. Umwelt und Menschen vor Ort leiden darunter extrem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem darf die EU nicht die Politik eines Rechtsextremisten wie Jair Bolsonaro in Brasilien unterstützen. Ein Präsident, der die Aneignung von Flächen für die Agrarindustrie zum obersten Ziel erklärt hat. Riesige Waldflächen werden aktuell legal und illegal gerodet. Und die indigenen Einwohner*innen Brasiliens Stück für Stück entrechtet. Wir Europäer*innen sollten keine politischen Systeme stärken, in denen homophobes und rassistisches Verhalten verherrlicht und eine öko-vandalistische Politik begünstigt wird, die zugleich das lokale gesellschaftliche Klima und das Weltklima bedroht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Landwirtschaft steht trotz Subventionen unter enormem (Preis-)Druck, da sie exportorientiert und damit an Weltmarktpreisen ausgerichtet ist. Das betrifft auch Hessen. Zusätzlich zu den Importen aus den USA setzt das Mercosur-Abkommen besonders den europäischen Rindfleischmarkt nicht nur in Irland und Frankreich sondern auch in den deutschen Mittelgebirgslagen und damit auch in Hessen unter Druck. Gerade die im Mittelgebirge noch häufig betriebene Weidehaltung als nachhaltigste Form der Fleischerzeugung, mit einer enorm positiven Wirkung auf Klimaschutz und die Artenvielfalt (Grünland), wird so noch unrentabler und könnte über kurz oder lang verschwinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE stehen für fairen Handel und sehen ökologisch-soziale Standards nicht als Handelshemmnisse. Wir sollten bei internationalen Handelsabkommen Vorgaben und Regeln der regionalen Ernährungssysteme ernst nehmen, wobei das „Recht auf Nahrung“ dabei maßgeblich ist. Nahrungsmittel sind Güter von besonderem Wert: Eine Bevölkerung kann im Zweifel auf Autos verzichten, aber nicht auf Nahrungsmittel oder eine intakte Umwelt. Die Folgen der südamerikanischen Landwirtschaft müssen uns daher auch vor dem Recht auf Leben und Nahrung interessieren. Wenn Menschen durch agrarindustrielle Anlagen die Lebensgrundlagen wie der Zugang zu Wasser oder eine giftfreie Umgebung genommen werden, wenn indigene Bevölkerungsteile entrechtet werden oder massive Umweltzerstörung betrieben wird, dann sind das Folgen, die Europa nicht hinnehmen kann. Ein Handelsabkommen, dass verkürzt Autos gegen Gen-Soja und Rindfleisch tauscht, muss die Folgen dieser Geschäfte für Umwelt und Klima sowie für die Bevölkerung in der Partnerregion berücksichtigen. Das ist bei diesem Abkommen aktuell nicht der Fall. Wir wollen die notwendige Transformation für eine klimagerechte Zukunft nicht durch den globalen Wettbewerb um niedrige Standards untergraben lassen und den Raubbau an der Natur weltweit beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die GRÜNEN Hessen lehnen das sogenannte Mercosur-Abkommen in der vorliegenden Form aus den oben genannten Gründen ab.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Brasilien werden aktuell pro Minute etwa drei Hektar Fläche gerodet. Allein im Juni 2019 wurden 920 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt und damit doppelt so viel wie im Juni 2018. Die Werte der brasilianischen Raumfahrtbehörde (Inpe) für Juli sind noch alarmierender, sie geben eine Steigerung von 278 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an.<a href="#_edn1">[i]</a> Meist war bisher von illegalen Bandrodungen die Rede.<a href="#_edn2">[ii]</a> Doch aktuell legalisiert der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro persönlich das kriminelle Vorgehen. Und feuert eher den Vorsitzenden der Raumfahrtbehörde, als auf die Zahlen mit politisch klugen Ideen zu reagieren.<a href="#_edn3">[iii]</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Amtsantritt hat Bolsonaro den Hunger der Agrarindustrie nach Landfläche mit allen Mitteln bedient. Die Lobby der agrarindustriellen Landwirtschaft ist extrem mächtig in Brasilien und gehört neben den Evangelikalen zu den stärksten Unterstützern Bolsonaros. Sie ist die treibende Kraft bei Waldrodungen mittels gefälschter Flächeninbesitznahme. Auf riesigen Plantagen über tausende Quadratkilometer bauen Großgrundbesitzer Gen-Soja, Mais, Eukalyptus und Gen-Baumwolle an. Dafür wird aktuell der Cerrado, ein Trockenwald, der sich vom mittleren bis in den Nord-Osten Brasiliens zieht, systematisch erschlossen. Die Regenwälder im Amazonasgebiet geraten auch wieder zunehmend unter Druck. Mit der Waldvernichtung werden die dort seit langem Wohnenden und indigenen Einwohner mit Scheinbesitzurkunden vertrieben. Wasserkreisläufe werden zerstört, kostbare Naturräume und Artenvielfalt massiv vernichtet. Doch das Gen-Soja wird nicht nur exportiert, es wird auch mehr und mehr vor Ort „veredelt“. Die Fleischindustrie zählt allein in Mato Grosso, ein Bundesstaat im Cerrado und etwa 2,5 so groß wie Deutschland, aktuell mehr als 21 Millionen Rinder – bei circa 3,5 Millionen Einwohnern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Folgen für Menschen, Umwelt und Klima spielen für Brasiliens Präsidenten keine Rolle. Wichtig ist nur, das wachsende Geschäft mit Agrargütern wie Gen-Soja, Rindfleisch und Co. Umweltstandards existieren in Brasilien durchaus, doch kontrolliert wird kaum. Seit dem Amtsantritt Bolsonaros wurden zudem viele Umweltstandards ausgesetzt. Laut der brasilianischen Gesellschaft für Agrarökologie sind knapp die Hälfte der 50 hauptsächlich in Brasilien eingesetzten Pestizide in den USA, Kanada oder Europa verboten. Fehlende Tierschutzstandards, die ungenügende Kontrolle der Umweltgesetze bzw. der völlige Freibrief, den Bolsonaro der ungebremsten Agrarproduktion einräumt, zeigen, dass die Behauptung der EU Kommission, Brasilien und Südamerika könnten oder wollten nach europäischem Standard liefern, letztlich blauäugig und naiv ist oder schlicht keine Rolle spielt, wenn es um die eigenen Exporte von Autos geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insgesamt zeigt der brasilianische Präsident keinerlei Willen, bisher in Brasilien erreichtes Recht und Gesetz einzuhalten. So ignoriert Bolsonaro die Rechte der indigenen Bevölkerung nicht nur völlig was die Reservate und Schutzrechte angeht. Bolsonaro ruft öffentlich auf diese zu ignorieren, weil die indigenen Völker bereits zu viele Privilegien genössen. Und meint damit vor allem die ausgewiesenen Reservate. Circa 13 Prozent bislang meist unerschlossener Urwälder wurden den indigenen Völkern vom brasilianischen Staat zugesprochen. Bolsonaro ist das jedoch ein Dorn im Auge. Er will „In-Wert-Setzung“ um jeden Preis. Mit aggressiven Parolen heizt er die Stimmung gegen indigene Einwohner an. Goldgräber, Bauern und Holzarbeiter nutzen den Aufruf des Präsidenten um - legal oder illegal – das Land in Besitz zu nehmen und seine Ressourcen auf Kosten der indigenen, von Umwelt und Natur auszubeuten. Dabei werden lebensnotwendige Ressourcen der indigenen Einwohner vor Ort vernichtet und im weiteren Umland auch vergiftet. Dies halten wir für ein systematisches Vergehen gegen die Rechte der indigenen Bevölkerung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Noch im Wahlkampf 2017 warnte die Wochenzeitung „Die Zeit“ vor einem möglichen Präsidenten Jair Bolsonaro: Er sei „ein Mann der äußersten Rechten, der mit übertriebenen polemischen Aussagen gerne die Rolle eines Politikclowns à la Donald Trump spiele. Rassismus, Homophobie, Sympathien für die Militärdiktatur und Folterknechte, offen vorgetragenes faschistisches Gedankengut: Bei Bolsonaro ist alles zu finden.“<a href="#_edn4">[iv]</a> Heute muss man feststellen, dass dieser Mann eine gefährliche Bedrohung darstellt: in Brasilien für Schwule und Lesben ebenso wie für indigene Völker. Weltweit für Klima und Umwelt. Für Bolsonaro zählt ausschließlich Profit. Diplomatische Verwerfungen sind ihm dabei egal, ähnlich wie Trump.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Allein aus diesen Gründen ist das Freihandelsabkommen in der Form abzulehnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ednref1">[i]</a><a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/brasilien-bolsonaro-amazonas-1.4550598">https://www.sueddeutsche.de/politik/brasilien-bolsonaro-amazonas-1.4550598</a>, Stand 16. Aug 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ednref2">[ii]</a><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/brasilien-abholzung-des-regenwalds-erreicht-hoechsten-stand-seit-10-jahren-a-1240226.html">https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/brasilien-abholzung-des-regenwalds-erreicht-hoechsten-stand-seit-10-jahren-a-1240226.html</a>, Stand 16. Aug 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ednref3">[iii]</a><a href="https://www.nzz.ch/international/deutschland-und-brasilien-wegen-amazonas-auf-kollisionskurs-ld.1501685">https://www.nzz.ch/international/deutschland-und-brasilien-wegen-amazonas-auf-kollisionskurs-ld.1501685</a>, Stand 16. Aug 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ednref4">[iv]</a><a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/brasilien-lula-da-silva-jair-bolsonaro-petrobras-sergio-moro/seite-3">https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/brasilien-lula-da-silva-jair-bolsonaro-petrobras-sergio-moro/seite-3</a>, Stand 16. Aug 2019</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Aug 2019 09:08:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BBFrR 6: Malena Todt</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Malena_Todt-54801</link>
                        <author>Malena Todt (Frankfurt)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Frankfurt</dd></dl><h2>Foto</h2><img src="/koenigstein2019/Malena_Todt-54801/viewimage?sectionId=4628" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Liebe Freund*innen, </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Statistisch betrachtet wird es noch bis zum Jahr 2234 dauern, bis sich der Gender Pay Gap schließt. Im Bundestag sitzen heute so wenig Frauen wie zuletzt 1994. In den Dax-Vorständen liegt der Frauenanteil bei 8,6 %. Frauen und Kinder treffen die Auswirkungen des Klimawandels noch härter, sie sind außerdem stärker von Armut bedroht. Das alles passiert jetzt, im Jahr 2019.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deswegen dürfen wir nicht müde werden, entscheidende Positionen in Politik und Wirtschaft einzufordern, laut zu sein, unsere Stimmen für die zu erheben, die es nicht können und Sexismus entgegenzutreten. Und, wir müssen uns vernetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesfrauenrat ist essentiell, um uns als grüne Frauen zu vernetzen, intern und mit feministischen Gruppierungen in der Zivilgesellschaft, um gemeinsame Positionen zu erarbeiten, um Erfahrungen zu teilen, uns gegenseitig zu empowern und immer wieder solidarisch zu sein, wenn feministische Errungenschaften oder die tolerante, vielfältige Gesellschaft angegriffen wird. Außerdem zeigt der Bundesfrauenrat, dass Frauenpolitik kein isoliertes Politikfeld ist, sondern wir die politischen und gesellschaftlichen Strukturen im Allgemeinen kritisch betrachten müssen. Ich würde mich sehr freuen, meine bisherige Erfahrung aus Grüner Jugend und Grünen, Hochschulpolitik, Mädchen- und Frauenförderung und Jura-Studium als Delegierte im Bundesfrauenrat einzubringen. Mit dem Grundsatzprogramm, der Überarbeitung des Frauenstatuts und aktuellen rechtspolitischen Debatten wie der Schutzzone vor Beratungsstellen, § 219a des Strafgesetzbuches oder Paritätsgesetzen für Wahlen stehen wichtige Themen auf der Agenda, bei denen es unsere starke feministische grüne Stimme braucht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte nicht bis zum Jahr 2234 warten und nur hoffen, dass alle Menschen irgendwann die gleichen Rechte und gleichen Freiheiten haben. Ich möchte jetzt mit euch zusammen dafür kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Fragen schreibt mir oder ruft mich an!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Feministische Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Malena</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Malena Todt </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>25 Jahre</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Referendarin + Diplomjuristin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>arbeitet aktuell an einer Publikation zu Fritz Bauer, der Frauenbewegung und dem Sexualstrafrecht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hat GRL PWR am Handgelenk tätowiert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mag die Gilmore Girls, Tel Aviv, Ruth Bader-Ginsburg, Schokolade mit Salted-Caramel, Fußball</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erreichbar unter <a href="mailto:malena-t@t-online.de">malena-t@t-online.de</a> oder 0151 4141 2700</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>GRÜN hier:</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>März 2017 – März 2018 Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Hessen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>März 2017 – März 2019 Mitglied des Parteirats bei GRÜNE Hessen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Februar 2017 – August 2019 Präsidentin des Studierendenparlaments der Goethe-Universität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit März 2019 – Bundesschiedsgericht Grüne Jugend</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>FEMINISMUS hier:</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grüne Jugend und Bündnis 90/Die Grünen, Senatskommission Frauenförderung, Gleichstellung und Diversität der Goethe-Universität, Bündnis Frankfurt für Frauenrechte, Deutscher Juristinnenbund, Frauen-AG in Frankfurt, in der Kanzlei, im Alltag, sowieso immer.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Aug 2019 07:28:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>3.5: Klimaschutz aktueller denn je – Chance für ökologischen Aufbruch jetzt nutzen </title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/motion/13048</link>
                        <author>Martina Feldmayer (Frankfurt KV)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/motion/13048</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kampf gegen die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Daher ist der Klimaschutz uns GRÜNEN seit Jahrzehnten ein Anliegen. Fridays for Future, Scientists for Future und viele mehr haben das Thema verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gebracht. Dafür gebührt ihnen Respekt. Diesen Rückenwind wollen wir Grüne in Hessen als treibende Kraft beim Klimaschutz nutzen, um noch größere Schritte im Kampf gegen die Klimakrise auf allen Ebenen zu unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in Hessen ein Jahrzehnt des ökologischen und sozialen Aufbruchs gestalten und die Weichen beim Kampf gegen die Klimakrise auf schnelleres und konsequentes Handeln ausrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten fünf Jahren haben wir bereits viel bewegt. Wir haben den „Integrierten Klimaschutzplan 2025“ mit 140 Maßnahmen auf den Weg gebracht, den Anteil der Erneuerbaren Energien in Hessen fast verdoppeln können, das Solarkataster eingeführt und die Landesenergieagentur gegründet, das Landes- und das Schüler*innenticket umgesetzt sowie die klimafreundliche Landwirtschaft gefördert, um nur einige konkrete Klimaschutzprojekte zu nennen. Hier hat Hessen also seit unserer Regierungsbeteiligung 2014 deutliche Fortschritte gemacht. Das was bisher beim Klimaschutz und der Energiewende erreicht wurde ist konkret und der richtige Weg, reicht uns aber noch nicht aus. Auch deshalb haben wir uns in Hessen das neue, ehrgeizige Zwischenziel - die Reduzierung von Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent - gesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politiker*innen anderer Parteien haben nun zwar auch das Thema Klimaschutz entdeckt. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass diesen Lippenbekenntnissen zu oft keine Handlungen folgen. Damit muss Schluss sein. Runde Tische, Klimakabinett und Arbeitskreise allein sparen keine einzige Tonne CO<sub>2</sub> ein. Die Ziele stehen fest, wir müssen jetzt das Handeln in den Mittelpunkt stellen. Die Klimakrise wartet nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir auf allen politischen Ebenen, dem Klimaschutz und damit dem Erhalt unserer Lebensgrundlage endlich die notwendige Priorität einzuräumen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret setzen wir uns dafür ein, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesregierung: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-eine CO<sub>2</sub>-Bremse im Grundgesetz festschreibt und damit das Pariser Klimaabkommen mit seinen Zielen verbindlich umsetzen muss. Damit muss sie dem Klimaschutz die Priorität einräumen, die ihm zukommen muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- einen Gesetzentwurf zum Ausstieg aus der Kohle vorlegt. Denn der Kohleausstieg lässt immer noch auf sich warten. Die Bundesregierung blockiert die notwendigen Entscheidungen viel zu lange. Statt Entscheidungen über das Abschalten von Kohlekraftwerken zu treffen, kümmert sie sich nur darum, wohin die Milliarden als Ausgleich für den Ausstieg fließen sollen. Es ist aber nötig, dass die großen Emittenten von Treibhausgasen endlich vom Netz gehen. Hier kommt es darauf an, endlich den Anfang zu machen, damit wir unsere Klimaschutzziele auch in Hessen erreichen können. Die Überprüfungsdaten zum Ausstieg aus der Kohle, die die Kohlekommission genannt hat, müssen genutzt werden, um darzulegen, ob mit dem Zeitplan der Abschaltung der Kohlekraftwerke die Ziele Deutschlands zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens eingehalten werden können, wenn nötig, muss deutlich nachgeschärft werden und der Kohleausstieg schneller umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- eine wirksame und sozial ausgewogene CO<sub>2</sub>-Bepreisung auf den Weg bringt, die klimaschädliches Verhalten teurer macht und klimafreundliches Handeln finanziell belohnt. Damit wird beendet, dass es immer noch attraktiver ist, Treibhausgase in die Luft zu blasen als klimafreundlich zu agieren. Die Idee bei der CO<sub>2</sub>-Bepreisung ist, dass Menschen und Unternehmen, die sich klimafreundlich verhalten, profitieren und nicht wie bisher benachteiligt werden. Auch hier blockiert die Bundesregierung und versucht das Thema auf die lange Bank zu schieben. Eine CO<sub>2</sub>-Bepreisung ist selbstverständlich kein Allheilmittel, aber sie wird die Lenkungswirkung entfalten, die wir zum Umbau unserer Gesellschaft auf Klimafreundlichkeit benötigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Energiewende nicht weiter bremst, sondern vorantreibt, indem die Förder- und Ausschreibungsbedingungen so angepasst werden, dass der Ausbau vor allem der Windenergie an Land und der Photovoltaik wieder Aufwind bekommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Bürger*innengenossenschaften fördert, damit Bürger*innen vor Ort von der Energiewende profitieren und die Akzeptanz der Energiewende steigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- den Steuerbonus für die energetische Sanierung nicht weiter blockiert. Die Sanierungsquote im Gebäudebereich ist immer noch deutlich zu niedrig, obwohl dieser Bereich einen bedeutenden Anteil an den Treibhausgasen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ein ambitioniertes Wärmegesetz vorlegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- endlich zielführende Maßnahmen im Verkehrsbereich einleitet, denn der Verkehrsbereich ist einer der größten Verursacher von Treibhausgasen. Daher brauchen wir schleunigst eine Abkehr vom Verbrennungsmotor, den Ausbau von Schieneninfrastruktur und des ÖPNV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ein generelles Tempolimit auf den Weg bringt, um nicht nur die Sicherheit auf den Autobahnen zu erhöhen, sondern auch die Treibhausgase im Verkehrssektor weiter abzusenken</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Landesregierung und die Landtagsfraktion: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- sich im Bund weiter dafür engagieren, dass der Kohleausstieg als eine prioritäre Maßnahme im „Integrierten Klimaschutzplan 2025“ schnellstmöglich und endgültig eingeleitet wird und damit die klimaschädliche Kohlekraft auch in Hessen ein Auslaufmodell wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- den „Integrierten Klimaschutzplan 2025“ weiter konsequent umsetzen und nach einem Monitoring, unter breiter gesellschaftlicher Beteiligung vor allem auch von Jugendlichen, weiterentwickeln. Die Maßnahmen sollen in den jeweiligen Haushalten mit den notwendigen Mitteln ausgestattet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- den Zubau der Windenergie in Hessen weiter voranbringen. Der hessische Energiegipfel hat 2011 parteiübergreifend als Ziel vereinbart, bis zum Jahr 2050 den Stromsektor komplett auf erneuerbare Energien umzubauen und dafür 2 % der Landesfläche für die Windkraft auszuweisen. Daran muss sich die Landespolitik ausrichten und dieses Ziel in die Tat umsetzen. Der Ausbau der Windenergie muss weitergehen. Hierbei sollen die Kommunen und mit ihnen die Bürger*innen verstärkt profitieren, indem sie durch einen angemessenen Anteil an den Pachteinnahmen profitieren. Naturschutz und Windkraft sind kein Gegensatz! Durch Klarheit in den naturschutzfachlichen Vorgaben sollen Rahmenbedingungen verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-die Roadmap Energiewende, die wesentlichen Handlungsfelder und konkrete Umsetzungsschritte einer vernetzten, sektorenübergreifenden Energiewende in Hessen aufzeigt, konsequent umgesetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ein Photovoltaikpaket für Hessen auf den Weg bringt, das auch die Bürger*innen bei der Umsetzung vor Ort partizipieren lässt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- sich beim Bund für eine wirksame CO<sub>2</sub>-Bepreisung einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Klimakommunen weiterhin finanziell beim Klimaschutz unterstützt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die CO<sub>2</sub>-neutrale Landesverwaltung spätestens bis 2030 umsetzt und diese Umsetzung auch für Kommunen möglich macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Dekarbonisierung unserer Gesellschaft vorantreiben, indem das Land Hessen in nachhaltige Geldanlagen investiert, die den strengen Kriterien des Nachhaltigkeitsindexes genügen und somit Unternehmen, die in Atom oder fossile Energien gewinnen, ausschließen. Es ist gut, dass das Land Hessen als erstes Bundesland der von der UN initiierten „Initiative der Prinzipien für verantwortliches Investieren“ (UNPRI) beigetreten ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- eine klimafreundliche Landwirtschaft befördert und mit ihrer Waldpolitik für klimastabile Wälder und den Erhalt von großen CO<sub>2</sub>-Senken wie Moore und Grünland sorgt. Vor diesem Hintergrund wird auch der 12 Punkte-Plan zum Walderhalt in Zeiten der Klimakrise der Landesregierung begrüßt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- eine Holzbau- und Holzverwendungsinitiative zur langfristigen CO<sub>2</sub>-Produktspeicherung auf den Weg bringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Verkehrswende in Hessen weiterhin vorantreiben. Dafür muss der Ausbau des ÖPNV und der Schienenausbau weiterhin Priorität haben und emissionsarme Mobilität, Ausbau von Radwegen und Nahmobilität verstärkt gefördert werden. Dabei sollen sowohl Ballungszentren als auch der ländliche Raum profitieren. Dabei gilt es, das Flatrate-Ticket-Modell auf weitere Bevölkerungsschichten auszuweiten und öffentlichen Nahverkehr für Jede*n zugänglich und finanzierbar zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des Weiteren setzen wir uns dafür ein, dass</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Kommunen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- weiter vom Land unterstützt werden, um sich umfassend beim Klimaschutz zu engagieren und ihren Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen leisten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das Engagement der Kommunen und insbesondere der Klima-Kommunen zu würdigen und zu unterstützen, soll der „Integrierte Klimaschutzplan 2025“ auch gemeinsam mit dem hessischen Bündnis der Klima-Kommunen weiterentwickelt werden. Dabei soll das Ziel sein, die Rahmenbedingungen für die Kommunen und Landkreise weiter zu verbessern sowie Investitionen und Anreize für Klimaschutz und Anpassung an die Klimafolgen auch in den nächsten Jahren weiter zu fördern. Es ist begrüßenswert, dass beispielsweise die Städtebauprogramme unter dem Aspekt der Klimakrise weiterentwickelt wurden und die Kommunen überhitzte Stadtzentren und Quartiere mit der neu ausgerichteten Förderung begrünen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesenergieagentur und das Fachzentrum Klimaschutz und Klimaanpassung soll die hessischen Kommunen bei der Erstellung eigener Klimaschutzpläne weiter beraten und unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ihre Investitionen in ein klimafreundliches Nahverkehrsangebot verstärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-Einige Kommunen in Hessen haben sich dafür entschieden den Klimanotstand auszurufen, andere Kommunen nutzen eine andere Bezeichnung. Wichtig ist aber, dass sich alle dem Klimabündnis der hessischen Kommunen anschließen und eigene Klimaschutzpläne umsetzen. Das Land unterstützt sie dabei, damit sie konkret handeln können, um die Klimakrise zu bekämpfen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hessischen GRÜNEN wollen sich vor Ort für den Beitritt weiterer Kommunen zum Bündnis der Klimakommunen einsetzen, damit in Hessen die Marke von 200 Kommunen für den Klimaschutz möglichst noch in diesem Jahr, des 10jährigen Bestehens, erreicht wird.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Aug 2019 14:06:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>3.4: Rechtsextremismus gemeinsam bekämpfen</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Rechtsextremismus_gemeinsam_bekaempfen-34339</link>
                        <author>Boris Mijatovic (Kassel-Stadt KV)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Rechtsextremismus_gemeinsam_bekaempfen-34339</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Entsetzen verurteilen BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Hessen den Mord an dem nordhessischen Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke und die NSU Mordserie mit dem Kasseler Opfer Halit Yozgat. Wann immer Rechtsextremisten Anschläge auf unsere Mitmenschen verüben, ist es immer auch ein Anschlag auf unsere Demokratie. Die abscheulichen Taten sind ein Weckruf für uns alle, den Kampf gegen Rechtsextremismus zu intensivieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie wehrhaft unsere Demokratie ist, haben unter anderem mehr als 15.000 Menschen gezeigt, die am 20. Juli 2019 in Kassel gegen eine Demo der Partei „Die Rechte“ auf die Straße gegangen sind. Dennoch haben beide Morde die Kasseler Stadtgesellschaft wie das ganze Land bis ins Mark erschüttert. Das Vertrauen in Sicherheitsbehörden, Justiz und Politik muss unsere demokratische Gesellschaft beschäftigen. Nicht nur den Menschen, sondern im Besonderen den Opfern rechter Gewalt und deren Angehörigen sind wir verpflichtet, politische Antworten auf diese widerlichen Ausmaße politisch motivierter Gewalt zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis90/ Die Grünen Hessen werden als Teil der Landesregierung alles in Ihrer Macht Stehende tun, um rechtsextreme Gewalt umfassend aufzuklären und rechtsextremem Gedankengut entschlossen entgegenzutreten. Dazu gehört für uns Grüne, die vollständige Aufklärung politisch motivierter Gewalt sowie die Überprüfung und Verbesserung sicherheitsbehördlicher Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Hessen fordern deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Die hessische Zivilgesellschaft in ihrem Kampf für Demokratie und gegen Rechtsextremismus stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kampf gegen Rechtsextremismus und für unsere Demokratie kann nur gemeinsam mit der Zivilgesellschaft gelingen. Das Wissen und die Kompetenz, die sich über Jahre hinweg bei den Initiativen und Organisationen aufgebaut haben, sind unerlässlich für antifaschistische Arbeit und für die Stärkung unserer Demokratie. Wir Grüne stehen an der Seite der Zivilgesellschaft und wollen daher dieses Engagement fördern und dessen Ausbau unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Politische Bildung und Prävention weiter ausbauen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der effektivste Schutz gegen rechtextremistische Gesinnungen ist die Demokratiebildung. Gemeinsame Werte und ein respektvolles Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft, stehen im Kontrast zu Ausgrenzung und Diffamierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität. Daher wollen wir die bestehenden politischen Bildungsangebote für alle Bevölkerungsgruppen weiter stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Hassrede im Internet konsequent verfolgen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Hessen stellen mit Sorge fest, dass die Angriffe auf unsere Demokratie zunehmen. Nicht immer aber äußern sie sich in Form von Gewalt. Am Anfang sind es meist zunächst nur Worte, die den Nährboden für Hass und Gewalt bereiteten. Gerade im Netz sind Rassismus, Homo- und Transfeindlichkeit sowie Misogynie/ Frauenfeindlichkeit Alltag. Hatespeech wird gezielt genutzt, um Menschen einzuschüchtern und zu verdrängen. Zum einen schränkt dies Meinungsvielfalt ein und beschädigt den demokratischen Diskurs. Zum anderen richtet sich der Hass oftmals gegen Minderheiten, zu deren Schutz wir Demokrat*innen uns verpflichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Hessen setzen sich für eine konsequente strafrechtliche Verfolgung von Hassbotschaften ein und wirken auf die Einrichtung einer Anlaufstelle für Betroffene hin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Erinnerungskultur weiter stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verbrechen des Nationalsozialismus an der Menschheit gehören in das Gedächtnis jede*r Demokrat*in. Der Blick in eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte reicht aber nicht aus. Erinnerungskultur bedeutet für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Hessen aus der Vergangenheit zu lernen und das Versprechen „Nie wieder!“ in Taten umzusetzen. Aus diesem Grund sind die Gedenkstätten und deren Bildungsarbeit essentiell. Daher wollen wir deren Arbeit mit besten Kräften unterstützen und weiter fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Hessische Sicherheitsbehörden besser gegen rechts aufstellen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kampf gegen Rechtsextremismus muss ein wesentlicher Bestandteil bei der Ausbildung von Sicherheitsbehörden sein. Hierzu zählt die Erkennung von Gefahren und deren Abwehr sowie die Sensibilität gegenüber den Opfern. Die Handlungsempfehlungen aus dem Abschlussbericht des Untersuchungsausschuss NSU im hessischen Landtag müssen, sofern noch nicht gesehen, konsequent umgesetzt werden. Dazu gehört vor allem der Ausbau der Kooperation mit anderen Sicherheitsbehörden sowie mit denen in anderen Bundesländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bekannte Rechtsextremisten dürfen nicht einfach so vom Radar der Sicherheitsbehörden verschwinden. Daher muss geprüft werden, ob die Überwachung einzelner Personen im Phänomenbereich Rechtsextremismus nach deren letzter Verurteilung weiter fortgeführt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus bedarf es einer Analyse und Weiterentwicklung vorhandener Sicherheitsstrukturen. Grundsätzlich braucht es eine Fehlerkultur, die bereit ist, das eigene Vorgehen und Strukturen zu reflektieren und an einer ständigen Verbesserung orientiert ist. Das gilt für den Geheimdienst, die Polizei sowie für die Justiz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sicherheitsbehörden haben die Aufgabe unseren Staat und dessen Bürger*innen zu schützen. Rechtsextremistische Gesinnungen sind weder bei der Polizei noch bei keiner anderen behördlichen Stelle zu tolerieren. Solche Vorkommnisse müssen vollständig aufgeklärt, die Personen strafrechtlich verfolgt und selbstverständlich aus dem Dienst entfernt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Hessen bekräftigen daher das im Koalitionsvertrag festgehaltene Vorhaben zur Einrichtung einer unabhängigen Ombudsstelle, um Rechtsextremismus bei der Polizei frühzeitig aufzudecken und dagegen vorgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Opferschutz verbessern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgesehen von der konsequenten Verfolgung, braucht es ein gutes, niedrigschwelliges und wohnortnahes Beratungsangebot für die Opfer von rechtsextremistischen Straftaten. Damit die hessischen Opferberatungsstellen sich auf ihrer Arbeit konzentrieren können, wollen wir sie finanziell absichern und ihnen Planungssicherheit geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. Hassgewalt konsequent verfolgen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele politisch motivierte Straftaten werden immer noch nicht als solche eingestuft. Ausbildungen und Weiterbildungen bei Polizei und Justiz müssen so gestaltet werden, dass sie dazu beitragen, dass Hassverbrechen als solche erkannt, verfolgt und verurteilt werden. Ausstehende Haftbefehle müssen umgehend vollstreckt werden, um ein mögliches „Abtauchen“ zu verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Waffenrecht verschärfen und Kontrollen konsequent vollziehen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Immer wieder haben Rechtsextremisten in der Vergangenheit legal einen Zugang zu Waffen bekommen. BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Hessen fordern eine Verschärfung des Waffenrechts, die regelt, dass Rechtsextremisten grundsätzlich Waffenscheine versagt werden. Bei der Zuverlässigkeitsprüfung müssen die Erkenntnisse des Verfassungsschutzes über die Person miteinbezogen werden. Bestehende Erlaubnisse müssen regelmäßig überprüft werden. Die entsprechenden Vorschläge zu Änderung der Gesetze auf Bundesebene unterstützen wir. Durch den verstärkten Kontrolldruck wollen wir insbesondere auch illegale Waffen aus dem Verkehr ziehen sowie Händler und Eigentümer strafrechtlich verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Rechtsextreme Vereine und Codes verbieten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Verbot des rechtsextremistischen Vereins Blood &amp; Honour in Hessen war ein Anfang zur Zerschlagung von rechtsextremistisch-militanten Netzwerken. Um den Druck auf die Szene aufrecht zu erhalten, bedarf es, auch Organisationen, die über die Landesgrenzen hinaus aktiv und vernetzt sind, in den Blick zu nehmen. Der Verein Combat 18 wird seit mehreren Jahren vom LfV beobachtet und hat bekannterweise Schnittstellen zu Blood &amp; Honour. BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Hessen wollen daher Combat 18 ebenfalls verbieten und begrüßen die Ankündigung des hessischen Innenministers, sich auf Bundesebene für ein solches Verbot einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im zivilen Leben sollten rechtsextreme Codes, das Kokettieren mit faschistischen Symbolen und rassistischen Motiven nicht als Kavaliersdelikte betrachtet werden. So könnten die gesetzlichen Regeln zur KFZ-Zulassung dahingehend geändert werden, dass einschlägige Buchstaben- und Zahlenkombinationen wie AH, HH, RK, 18, 28, 88 oder auch 1312 nicht vergeben werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 27 Aug 2019 16:29:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>3.3: Kultur ins grüne Grundsatzprogramm </title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Kultur_ins_gruene_Grundsatzprogramm_-47230</link>
                        <author>LAG Kultur (beschlossen am: 22.08.2019)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Kultur_ins_gruene_Grundsatzprogramm_-47230</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist die Grundlage menschlichen Zusammenlebens und elementarer Bestandteil der grünen politischen Idee.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE in Hessen fordern darum: <strong>Kultur muss im neuen grünen Grundsatzprogramm einen gebührenden Stellenwert einnehmen.</strong> Die umfassende Bedeutung von Kultur als Teil der grünen Identität gehört in die Präambel und in den Werteteil des Grundsatzprogramms.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist frei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist ein gemeinsames Gut und kulturelle Teilhabe ein Menschenrecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist innovativ und vielfältig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur fördert nachhaltige Entwicklungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist durch ihren kreativen und experimentellen Charakter Teil der Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur wirkt auf regionaler und globaler Ebene identitätsstiftend und erneuernd.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur baut Brücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur überwindet Grenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kulturschaffende und Künstler*innen müssen angemessen entlohnt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kultur als Menschenrecht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kultur ist gemeinsames Gut und kulturelle Teilhabe ein allgemeines Menschenrecht. Um dieses Gut zu bewahren und neu zu bereichern, bedarf es der Aktivitäten öffentlicher Institutionen genauso wie des privaten Engagements. Kulturelle Bildung soll alle Menschen in unserer Gesellschaft erreichen. Kulturelle Teilhabe muss niedrigschwellig zugänglich sein und sich an der Frage orientieren, was ein Individuum benötigt, um kulturell teilhaben zu können. Kulturelle Teilhabe kann zukünftig auch mit der fortschreitenden Digitalisierung ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Vielfalt der Kulturen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Kulturpolitik präsentiert sich zentral und dezentral, partizipatorisch und transparent. Widersprüche sind in der Kultur kein störendes, sondern ein belebendes Element. Wir stehen für eine vielfältige Kultur. Um sie zu stärken, empfehlen wir eine Kulturförderung, die sich auf Innovation, Teilhabe und Qualität konzentriert. Doch muss Kultur keinen Zweck erfüllen, denn Kunst und Kreativität sind frei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sparzwänge führen im kulturellen Bereich auch zu falschen Konzentrationsprozessen. Kultur muss in der Fläche erhalten bleiben. Regionale oder soziale Gefälle bezüglich der kulturellen Teilhabe dürfen keinen Bestand haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kultur und Nachhaltigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kultur und Kreativität sind erneuerbare Ressourcen der Gesellschaft. Kulturarbeit kann dazu beitragen, nachhaltige Wirtschaftsformen kreativ zu entwickeln. Grüne Kulturpolitik ist eine Politik der Nachhaltigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kultur, Demokratie und Werte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kultur hat mit ihrem kreativen Potenzial eine demokratische Funktion. Dazu muss sie riskant und experimentell sein dürfen. Kultur ist ein empathischer Begegnungsraum, der Grenzen sprengt bzw. keine Grenzen kennt. Politik verödet, wenn sie nicht konfrontiert wird mit dem, was über die vermeintlichen Grenzen hinausweist, innerhalb derer sie sich bewegt. Politik braucht die Erfahrung von Grenzüberschreitung, die Kultur schaffen kann. Kulturpolitik muss gerade auch das stärken, was scheitern kann und darf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kultureller Wandel ist immer auch ein Wertewandel. Kultur ist identitätsstiftend für Regionen und das Globale. Die kulturelle Vielfalt hat die Kraft, die Erneuerung beispielsweise der europäischen Gemeinschaft zu bewirken. Gleiches gilt für die internationale Gemeinschaft. Kultur schafft Brücken zwischen den Generationen, unterschiedlichen Gesellschaften und sozialen Gruppen. Sie setzt auf Produktionen und Interaktionen, die in der Lage sind, bestehende Distanzen und Fremdheiten aufzugreifen, diese in vielfältigen, kommunikativen Ausformungen zu bearbeiten und neue Blickweisen aufscheinen zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Grüne Kulturpolitik</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Kulturpolitik will den einzelnen Menschen in die Lage versetzen, seine Zukunft und die der Gesellschaft aktiv und kreativ mitgestalten zu können. Dafür wollen wir eine vielfältige Kulturlandschaft mit angemessenen Rahmenbedingungen zukunftssicher aufstellen. Sie soll dazu anregen, Menschen, Situationen und Objekte aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben und auf Entwicklungen Einfluss zu nehmen. Zivilgesellschaftliche Strukturen müssen dabei gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Kulturpolitik lässt sich von den Ideen des Humanismus, der Freiheit und der Nachhaltigkeit leiten. Unsere Kulturangebote fördern mehrdimensionales Wahrnehmen, Erkennen, Analysieren, Hinterfragen und die eigene Kreativität. Damit können sie die Verbesserung unserer Lebensqualität erreichen und durch sinnlich-ästhetische Erfahrungen die emotionale Verankerung geistig-wissenschaftlicher Erkenntnisse ermöglichen. Eine werteorientierte Kulturpolitik unterstützt uns bei der Bewältigung der vielen großen Herausforderungen unserer Zeit. Sie führt zu einer Stärkung unseres demokratischen Zusammenlebens und sie ist Teil der aktuell notwendigen Fortschreibung der Aufklärung. Gegenwärtig, im Zeitalter des Anthropozäns, hat der Mensch mit seiner Kultur, als die Natur maßgeblich beeinflussender Faktor, eine besondere Verantwortung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 26 Aug 2019 22:50:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>3.2: Hessens Verantwortung wahrnehmen, den Bund zum Handeln drängen: Energiewende weiter vorantreiben, Klimakrise eindämmen</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Hessens_Verantwortung_wahrnehmen_den_Bund_zum_Handeln_draengen_Energi-45275</link>
                        <author>KV Wiesbaden, LAG Umwelt, Energie und Naturschutz (beschlossen am: 23.08.2019)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Hessens_Verantwortung_wahrnehmen_den_Bund_zum_Handeln_draengen_Energi-45275</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die hessischen GRÜNEN begrüßen, dass mit Regierungsbeteiligung der GRÜNEN bereits in der vergangenen Wahlperiode des Landtags der „Integrierte Klimaschutzplan Hessen 2025“ auf den Weg gebracht und seitdem konsequent umgesetzt wurde. Durch ihn soll Hessen bis 2050 klimaneutral werden. Als Zwischenschritt wurde bis 2025 eine Reduktion der CO2-Emissionen um 40% festgehalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anfang dieses Jahres wurden die Ziele des „Integrierten Klimaschutzplans“ weiter verschärft und für 2030 ein CO2-Reduktionsziel von 55% festgehalten. Die hessischen GRÜNEN gehen davon aus, dass die konkreten Maßnahmen, die der Plan enthält, kontinuierlich weiterentwickelt und weiterhin in den jährlichen Haushaltsverhandlungen auch mit finanziellen Mitteln zur Umsetzung ausgestattet werden. Gerade angesichts der Klimaschutzziele von Paris, der sich verschärfenden Klimakrise und des gewachsenen gesellschaftlichen Bewusstseins für das Thema halten wir weitere Schritte für erforderlich. So erfordern beispielsweise die derzeitigen klimabedingten Schäden im Wald eine entschlossene Antwort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNEN sehen mit Sorge, dass dem Handeln der Landesregierung eine beim Thema Klimaschutz zerstrittenen und weitgehend untätige Bundesregierung gegenübersteht. Mehr noch: Die Beschlüsse der Bundesregierung zu den Erneuerbaren Energien bremsen die Energiewende in Hessen aus. Dabei hatte die Aufholjagd beispielsweise bei der Windkraft seit unserer Regierungsbeteiligung gerade erst begonnen. Hier werden wir uns auf Bundesebene für Veränderungen einsetzen, damit die künstliche, unsinnige und dem Ziel des Klimaschutzes entgegenlaufende Deckelung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien aufgehoben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Landesverantwortung halten wir es für notwendig, weitere Verbesserungen bei den Planungs- und Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen auf den Weg zu bringen. Darüber hinaus soll auf Ministeriumsebene eine fachliche Überprüfung und ggfs. Neubewertung der Konflikte zwischen Artenschutz und Windenergie auf Grundlage wissenschaftlich bestätigter Ergebnisse vorgenommen werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 26 Aug 2019 08:37:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>3.1: Mercosur stoppen – Fairhandel statt Freihandel!</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Mercosur_stoppen__Fairhandel_statt_Freihandel-22085</link>
                        <author>Martin Häusling (Schwalm-Eder)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Mercosur_stoppen__Fairhandel_statt_Freihandel-22085</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir von Bündnis90/ Die Grünen Hessen lehnen das aktuelle Freihandelsabkommen mit den Staaten Paraguay, Brasilien, Uruguay und Argentinien (Mercosur) ab. Wir brauchen fairen Handel statt Freihandel. Der ökologisch-soziale Anspruch muss gerade heute in internationalen Verträgen eine starke Haltung bekommen. Menschenrechte und Klimaziele lassen keinen Verhandlungsspielraum zu. In diesem Abkommen, das zu den größten seiner Art zu zählen wäre, werden Umwelt- und Sozialstandards praktisch komplett ausgeblendet oder gelten bestenfalls auf Papier.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel eines Freihandelsabkommen ist die Senkung von Handelsschranken zu Gunsten eines freien Warenaustausches. Wir Grüne wollen jedoch ökologische und soziale Standards erhalten beziehungsweise in internationalen Verträgen Geltung verschaffen. Wir brauchen fairen Handel statt Freihandel um jeden Preis. Es kann Europa nicht egal sein, wie vereinbarte Standards in Südamerika durchgesetzt werden. Wir importieren Gen-Soja und Rindfleisch aus fragwürdigem Anbau, um dafür Autos zu exportieren. Und ignorieren die zahlreichen sozialen und ökologischen Ziele, für die wir in Europa sehr hart ringen und die für den Erhalt unseres Planeten unverzichtbar sind!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Mercosur-Vertrag beinhaltet keine verbindlichen Vereinbarungen zu Klima- und Umweltschutz, keine belastbaren Aussagen zu den Pariser Klimazielen und auch keine Aussagen zu Arbeits- und Sozialstandards jenseits der kurzen Nennung in der Präambel. Es werden keine überprüfbaren Faktoren festgelegt, die die Einhaltung dieser Ziele einklagbar machen. Wir machen eine Rolle rückwärts, wenn wir Freihandelsverträge abschließen, die nicht mal die Mindeststandards erfüllen und unsere europäischen Ziele der Agrarwende lächerlich machen. Brauchen wir noch mehr Gen-Soja und Rindfleisch? Brauchen wir zusätzliche Anreize für eine Agrarindustrie in Südamerika, die Raubbau an Umwelt und Ressourcen betreibt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl in Argentinien wie auch in Paraguay und Brasilien wird die agrarindustrielle Umwandlung der Regen- und Trockenwälder nachdrücklich forciert. Eine Agrarindustrie die im Cerrado in Brasilien wie in der Pampa Argentiniens gewaltige Flächen mit Monokulturen überzieht. Es werden Pestizide in der sechs- bis zehnfachen Menge wie in Europa ausgebracht. Viele dieser Pestizide sind in Europa verboten. Umwelt und Menschen vor Ort leiden darunter extrem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem darf die EU nicht die Politik eines lupenreinen Faschisten wie Jair Bolsonaro in Brasilien unterstützen. Ein Präsident, der die Aneignung von Flächen für die Agrarindustrie zum obersten Ziel erklärt hat. Riesige Flächen Wald werden aktuell legal und illegal gerodet. Und die indigenen Einwohner Brasiliens Stück für Stück entrechtet. Wir Europäer sollten keine politischen Systeme stärken, in denen homophobes und rassistisches Verhalten verherrlicht und eine öko-vandalistische Politik begünstigt wird, die zugleich das lokale gesellschaftliche Klima und das Weltklima bedroht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Landwirtschaft steht trotz Subventionen unter enormen (Preis-)Druck, da sie exportorientiert und damit an Weltmarktpreisen ausgerichtet ist. Das betrifft auch Hessen. Zusätzlich zu den Importen aus den USA setzt das Mercosur-Abkommen besonders den europäischen Rindfleischmarkt nicht nur in Irland und Frankreich sondern auch in den deutschen Mittelgebirgslagen und damit auch in Hessen unter Druck. Gerade die im Mittelgebirge noch häufig betriebene Weidehaltung als nachhaltigste Form der Fleischerzeugung, mit einer enorm positiven Wirkung auf Klimaschutz und die Artenvielfalt (Grünland), wird so noch unrentabler und über Kurz oder Lang verschwinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne stehen für fairen Handel statt zügellos freiem Handel und sehen ökologisch-soziale Standards nicht als Handelshemmnisse. Jede Gesellschaft und jede Nation hat das Recht, eigene Regeln für ihr Ernährungssystem aufzustellen, das nennt man Ernährungssouveränität und es ist im „Recht auf Nahrung“ verbrieft. Wir wollen die notwendige Transformation für eine klimagerechte Zukunft nicht durch den globalen Wettbewerb um niedrige Standards untergraben lassen und den Raubbau an der Natur beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis90/ Die Grünen Hessen lehnen das sogenannte Mercosur-Abkommen ab.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Brasilien werden aktuell pro Minute etwa drei Hektar Fläche gerodet. Allein im Juni 2019 wurden 920 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt und damit doppelt so viel wie im Juni 2018. Die Werte der brasilianischen Raumfahrtbehörde (Inpe) für Juli sind noch alarmierender. Sie geben eine Steigerung von 278 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an.<a href="#_edn1">[i]</a> Meist war bisher von illegalen Bandrodungen die Rede.<a href="#_edn2">[ii]</a> Doch aktuell legalisiert der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro persönlich das kriminelle Vorgehen. Und feuert dann eher den Vorsitzenden der Raumfahrtbehörde, als auf die Zahlen mit politisch klugen Ideen zu reagieren.<a href="#_edn3">[iii]</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Amtsantritt hat Bolsonaro den Hunger der Agrarindustrie nach Landfläche mit allen Mitteln bedient. Die Lobby der agrarindustriellen Landwirtschaft ist extrem mächtig in Brasilien und gehört neben den Evangelikalen zu den stärksten Unterstützern Bolsonaros. Sie ist die treibende Kraft bei Waldrodungen mittels gefälschter Flächeninbesitznahme. Auf riesigen Plantagen über tausende Quadratkilometer bauen Großgrundbesitzer Gen-Soja, Mais, Eukalyptus und Gen-Baumwolle an. Dafür wird aktuell der Cerrado, ein Trockenwald, der sich vom mittleren bis in den Nord-Osten Brasiliens zieht, systematisch erschlossen. Die Regenwälder im Amazonasgebiet geraten auch wieder zunehmend unter Druck. Mit der Waldvernichtung werden, die dort seit langem Wohnenden und indigenen Einwohner mit Scheinbesitzurkunden vertrieben. Wasserkreisläufe werden zerstört, kostbare Naturräume und Artenvielfalt massiv vernichtet. Doch das Gen-Soja wird nicht nur exportiert, es wird auch mehr und mehr vor Ort „veredelt“. Die Fleischindustrie zählt allein in Mato Grosso, ein Bundesstaat im Cerrado und etwa 2,5 mal so groß wie Deutschland, aktuell mehr als 21 Millionen Rinder – bei circa 3,5 Millionen Einwohnern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Folgen für Menschen, Umwelt und Klima spielen für Brasiliens Präsidenten keine Rolle. Wichtig ist nur das wachsende Geschäft mit Agrargütern wie Gen-Soja, Rindfleisch und Co. Umweltstandards existieren in Brasilien durchaus, doch kontrolliert wird kaum. Seit dem Amtsantritt Bolsonaros wurden zudem viele Umweltstandards ausgesetzt. Laut der brasilianischen Gesellschaft für Agrarökologie sind knapp die Hälfte der 50 hauptsächlich in Brasilien eingesetzten Pestizide in den USA, Kanada oder Europa verboten. Fehlende Tierschutzstandards, die ungenügende Kontrolle der Umweltgesetze bzw. der völlige Freibrief, den Bolsonaro der ungebremsten Agrarproduktion einräumt, zeigen, dass die Behauptung der EU Kommission, Brasilien und Südamerika könnten oder wollten nach europäischem Standard liefern, letztlich blauäugig und naiv ist oder schlicht keine Rolle spielt, wenn es um die eigenen Exporte von Autos geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insgesamt zeigt der brasilianische Präsident keinerlei Willen, bisher in Brasilien erreichtes Recht und Gesetz einzuhalten. So ignoriert Bolsonaro die Rechte der indigenen Bevölkerung nicht nur völlig was die Reservate und Schutzrechte angeht. Bolsonaro ruft öffentlich auf diese zu ignorieren, weil die indigenen Völker bereits zu viele Privilegien genössen. Und meint, damit vor allem die ausgewiesenen Reservate. Circa 13 Prozent bislang meist unerschlossener Urwälder wurden den indigenen Völkern vom brasilianischen Staat zugesprochen. Bolsonaro ist das jedoch ein Dorn im Auge. Er will „In-Wert-Setzung“ um jeden Preis. Mit aggressiven Parolen heizt er die Stimmung gegen indigene Einwohner an. Goldgräber, Bauern und Holzarbeiter nutzen den Aufruf des Präsidenten um - legal oder illegal – das Land in Besitz zu nehmen und seine Ressourcen auf Kosten der indigenen Bevölkerung, von Umwelt und Natur auszubeuten. Dabei werden lebensnotwendige Ressourcen der indigenen Einwohner vor Ort vernichtet und im weiteren Umland auch vergiftet. Dies halten wir für ein systematisches Vergehen gegen die Rechte der indigenen Bevölkerung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Noch im Wahlkampf 2017 warnte die Wochenzeitung „Die Zeit“ vor einem möglichen Präsidenten Jair Bolsonaro: Er sei „ein Mann der äußersten Rechten, der mit übertriebenen polemischen Aussagen gerne die Rolle eines Politikclowns à la Donald Trump spiele. Rassismus, Homophobie, Sympathien für die Militärdiktatur und Folterknechte, offen vorgetragenes faschistisches Gedankengut: Bei Bolsonaro ist alles zu finden.“<a href="#_edn4">[iv]</a> Heute muss man feststellen, dass dieser Mann eine gefährliche Bedrohung darstellt: in Brasilien für Schwule und Lesben ebenso wie für indigene Völker und weltweit für Klima und Umwelt. Für Bolsonaro zählt ausschließlich Profit. Diplomatische Verwerfungen sind ihm dabei egal, ähnlich wie bei Trump.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Allein aus diesen Gründen ist das Freihandelsabkommen abzulehnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ednref1">[i]</a><a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/brasilien-bolsonaro-amazonas-1.4550598">https://www.sueddeutsche.de/politik/brasilien-bolsonaro-amazonas-1.4550598</a>, Stand 16. Aug 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ednref2">[ii]</a><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/brasilien-abholzung-des-regenwalds-erreicht-hoechsten-stand-seit-10-jahren-a-1240226.html">https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/brasilien-abholzung-des-regenwalds-erreicht-hoechsten-stand-seit-10-jahren-a-1240226.html</a>, Stand 16. Aug 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ednref3">[iii]</a><a href="https://www.nzz.ch/international/deutschland-und-brasilien-wegen-amazonas-auf-kollisionskurs-ld.1501685">https://www.nzz.ch/international/deutschland-und-brasilien-wegen-amazonas-auf-kollisionskurs-ld.1501685</a>, Stand 16. Aug 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ednref4">[iv]</a><a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/brasilien-lula-da-silva-jair-bolsonaro-petrobras-sergio-moro/seite-3">https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/brasilien-lula-da-silva-jair-bolsonaro-petrobras-sergio-moro/seite-3</a>, Stand 16. Aug 2019</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Aug 2019 11:30:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B BFrR 5: Uta Brehm</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Uta_Brehm-48906</link>
                        <author>Uta Brehm (Wiesbaden KV)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Uta_Brehm-48906</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Wiesbaden</dd></dl><h2>Foto</h2><img src="/koenigstein2019/Uta_Brehm-48906/viewimage?sectionId=4628" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>uns allen ist klar, dass für die Gleichstellung der Geschlechter noch einiges passieren muss. Wie viel Handlungsbedarf allerdings noch besteht, ist nicht allen bewusst. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Krankenschwestern und Hebammen unter den häufigsten Frauenberufen noch am besten bezahlt werden? Dass die Facebook-Kommentare selbst unter taz.-Artikeln nur zu 26% von Frauen geschrieben werden? Aber auch: dass Väter mit ihren Kindern fast 10.000 Stunden weniger Zeit verbringen, bis sie volljährig sind?<br>
Dass Männer und Frauen in Beruf, Familie und öffentlichem Raum endlich auf Augenhöhe ankommen, ist mir ein innerstes Anliegen. Damit befasse ich mich beruflich als Sozialwissenschaftlerin und dafür setze ich mich bereits jetzt als Vorsitzende des Wiesbadener Kreisverbandes, als Ersatz-Delegierte für den Grünen Frauenrat und als KV-Sprecherin für Frauen, Gleichstellung und Diversity ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich hiermit bei euch als Ersatzdelegierte im Bundesfrauenrat, um eine echte gesellschaftliche Gleichstellung der Geschlechter auch dort voranbringen zu können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Aug 2019 11:27:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>5.1: Nachtragshaushalt 2020</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Nachtragshaushalt_2020-57071</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 20.08.2019)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Nachtragshaushalt_2020-57071</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.gruene-hessen.de/partei/files/2019/08/190816-Haushalt-2020-Nachtrag.pdf">Hier</a> findet sich der Nachtragshaushalt 2020</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Aug 2019 10:04:45 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>4.1: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Soll-Ist 2018</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Bilanz_Gewinn-_und_Verlustrechnung_sowie_Soll-Ist_2018-32996</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 20.08.2019)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Bilanz_Gewinn-_und_Verlustrechnung_sowie_Soll-Ist_2018-32996</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.gruene-hessen.de/partei/files/2019/08/190816-Bilanz_GuV-2018.pdf">Hier</a> findet sich die Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung 2018</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.gruene-hessen.de/partei/files/2019/08/190816-Soll-Ist-2018.pdf">Hier</a> findet sich der Soll-Ist-Vergleich 2018</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Aug 2019 09:55:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B RPR 3: Matthias Schimpf</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Matthias_Schimpf-31016</link>
                        <author>Matthias Schimpf (KV Bergstraße)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Matthias_Schimpf-31016</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>KV Bergstraße</dd></dl><h2>Foto</h2><img src="/koenigstein2019/Matthias_Schimpf-31016/viewimage?sectionId=4628" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Matthias Schimpf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>geb. am 28.08.1968, in Frankfurt/Main</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Beruf / Ausbildung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Duales Studium an der Verwaltungsfachhochschule Rotenburg a.d. Fulda und praktische Ausbildung in der hessischen Finanzverwaltung mit dem Abschluss Diplom Finanzwirt (FH) (1992-1995)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Tätigkeit in der hessischen Finanzverwaltung (Finanzamt Wiesbaden II) mit dem Schwerpunkt Vollstreckung, Insolvenzen und Schnittstelle Steuerfahndung (1995-1998)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Tätigkeit in der hessischen Finanzverwaltung (Oberfinanzdirektion Frankfurt/Main) in der Dienst und Fachaufsicht „Vollstreckung und Insolvenzbearbeitung“ der hessischen Finanzämter (1998-2001)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hauptamtlicher Stadtrat der Stadt Bensheim mit den Zuständigkeiten u.a., für Finanzen, (2001-2011)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Landkreises Bergstraße u.a.mit den Zuständigkeiten für Finanzen, Controlling und Beteiligungsverwaltung (bis 10/2015), ab 2014 allgemeiner Vertreter des Landrates (2011-2016).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ehrenamtliche Politik:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1989 – 1993 Mitglied des Kreistages Groß-Gerau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1994 – 2001 und 2006 – 2013 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Groß-Gerau, Fraktionsvorsitzender; von 05 – 10 / 2001 ehrenamtlicher Erster Stadtrat und allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2016 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lorsch, Fraktionsvorsitzender</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Verschieden Funktionen bei „Bündnis`90/DIE GRÜNEN“, u.a. Ortsvorstand GBL-Mörfelden-Walldorf, Kreisvorstand KV-Groß-Gerau, aktuell seit 2016 Vorstandssprecher KV-Bergstraße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechnungsprüfung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich sah und sehe meine Aufgabe als Rechnungsprüfer darin die Einnahmen und Ausgaben unseres Landesverbandes insbesondere dahingehend zu prüfen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ob die Mittel gemäß dem von der Landesmitgliederversammlung beschlossenen Haushalt entsprechend eingesetzt wurden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ob die Haushaltsansätze eingehalten wurden und bei Abweichungen entsprechende Beschlussgrundlagen vorhanden sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ob für getätigte Ausgaben entsprechende Belege und Nachweise resp. Beschlüsse vorhanden sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ob weitergehende Festlegungen und Bestimmungen wie z.B. Erfüllung der Mandatsträgerabgabe, Reisekosten zutreffend festgestellt und abgeführt bzw. erfüllt wurden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ob die Dokumentation und Erfassung von Einnahmen, insbesondere Spenden nachvollziehbar ist und den gesetzlichen Bestimmungen entspricht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ob dem Landesvorstand eine ordnungsgemäße Verwaltung der Finanzen bestätigt werden kann und der Landesmitgliederversammlung die Entlastung des Landesvorstandes für das geprüfte Geschäftsjahr empfohlen werden kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Regelmäßig erhält der Landesvorstand nach erfolgter Rechnungsprüfung auch Hinweise über Themen und Fragestellungen, die sich während der Rechnungsprüfung ergeben haben, aber keinen Einfluss auf eine Entlastungsempfehlung für die LMV haben zur Kenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich um eine weitere Amtszeit als Rechnungsprüfer und würde mich freuen, wenn ich Euer Vertrauen hierfür ein weiteres Mal bekommen würde.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Aug 2019 09:54:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B LSG 1: Dirk Sitzmann</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Dirk_Sitzmann-34593</link>
                        <author>Dirk Sitzmann (Hochtaunus)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Dirk_Sitzmann-34593</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Hochtaunus</dd></dl><h2>Foto</h2><img src="/koenigstein2019/Dirk_Sitzmann-34593/viewimage?sectionId=4628" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Dirk Sitzmann</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kreisverband Hochtaunus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1968 in Rotenburg/Fulda geboren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisches</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 1993 Mitglied der Gemeindevertretung Wehrheim</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 1994 Mitglied der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2004 -2016 Fraktionsvorsitzender</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2011-2016 Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2016 Mitglied des Kreistages Hochtaunuskreis</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Berufliches</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rechtsanwalt seit 1998 (www.anwaltskanzlei-sitzmann.de)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fachanwalt für Familienrecht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schlichter bei Gütestelle der Rechtsanwaltskammer Frankfurt/Main</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 20 Aug 2019 19:41:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>2.3: Antragskommission und Präsidium</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Antragskommission_und_Praesidium-13405</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 13.08.2019)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Antragskommission_und_Praesidium-13405</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Uta Brehm, KV Wiesbaden<br>
2. Horst Burghardt, KV Hochtaunus<br>
3. Annette Fladung, KV Fulda<br>
4. Emely Green, KV Gießen<br>
5. Kaya Kinkel, KV Hersfeld-Rotenburg<br>
6. Kordula Schulz-Asche, KV Main-Taunus<br>
7. Manuel Stock, KV Frankfurt<br>
8. Boris Mijatovic, KV Kassel-Stadt<br>
9. Moritz Müller, KV Bergstraße<br>
10. Karin Müller, KV Kassel-Stadt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Parteirat hat folgende Mitglieder in die Antragskommission gewählt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Bastian Bergerhoff, KV Frankfurt<br>
2. Sabine Behrent, KV Hochtaunus<br>
3. Malena Todt, KV Frankfurt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgende Mitglieder hat der Landesvorstand in die Antragskommission gewählt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Vanessa Gronemann, KV Kassel-Stadt<br>
5. Bettina Hoffmann, KV Schwalm-Eder<br>
6. Mathias Wagner, KV Wiesbaden</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 19 Aug 2019 11:13:18 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B BFrR 4: Sabine Häuser-Eltgen</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Sabine_Haeuser-Eltgen-45519</link>
                        <author>Sabine Häuser-Eltgen (Limburg-Weilburg)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Sabine_Haeuser-Eltgen-45519</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Limburg-Weilburg</dd></dl><h2>Foto</h2><img src="/koenigstein2019/Sabine_Haeuser-Eltgen-45519/viewimage?sectionId=4628" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich bei euch für die Position einer Delegierten zum Bundesfrauenrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frauenpolitik ist mir ein besonderes Anliegen und ich setze mich sowohl im privaten, als auch im beruflichen und politischen Bereich für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frauenpolitik ist und bleibt ein modernes und hochaktuelles Politikfeld, ein Querschnittsthema, das alle Bereiche umfasst. Ohne eine geschlechtergerechte Gesellschaft hat jedes Land ein Demokratiedefizit. Die Gleichstellung von Frauen und Männern findet in der Praxis aber oft nur auf dem Papier statt. Frauen haben trotz besserer Schulabschlüsse, Qualifikation und umfangreichen Förderprogrammen noch immer nicht diegleichen Chancen und auch nicht den gleichen Verdienst. Auch bei der Mitbestimmung impolitischen und gesellschaftlichen Geschehen sind Frauen noch immer unterrepräsentiert.Als GRÜNE wir müssen daher unsere vorbildliche Frauenpolitik mehr in die Gesellschaft tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Benachteiligungen, für eine bessere Beteiligung von Frauen an allen Entscheidungsprozessen und für eine Politik zur Vermeidung von Gewalt gegen Frauen möchte ich mich in den nächsten zwei Jahren wieder auf Bundesebene einsetzen und weiter daran mitarbeiten, kreative, innovative und vor allem wirksame Wege zur Umsetzung von Frauenpolitik zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich freuen, wenn ich erneut die Gelegenheit erhielte als Delegierte für Hessen im Bundesfrauenrat GRÜNE Frauenpolitik aktiv mitzugestalten und bitte um eure Stimme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Sabine Häuser-Eltgenz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zur Person:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• 1960 in Frankfurt/Main geboren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Verheiratet, 3 Kinder, Juristin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• GRÜNE Kommunalpolitikerin seit 1992 auf Kreis- und Gemeindeebene</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landkreis Limburg-Weilburg</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Mitglied im Landesfrauenrat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Delegierte oder Ersatzdelegierte zum Bundesfrauenrat seit 2011</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Aug 2019 22:24:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B BFrR 3: Hannah Blum</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Hannah_Blum-13222</link>
                        <author>Hannah Blum (Limburg-Weilburg KV)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Hannah_Blum-13222</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Limburg-Weilburg</dd></dl><h2>Foto</h2><img src="/koenigstein2019/Hannah_Blum-13222/viewimage?sectionId=4628" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe grüne Freundinnen und Freunde,<br>
ich bin Hannah, bin 18 Jahre alt, habe gerade mein Abitur gemacht und wohne im Landkreis Limburg-Weilburg. Ich bin seit einem knappen Jahr Mitglied und Dank meines jungen Alters generell noch eher ein Politik-Küken. Dennoch würde ich gerne hiermit meine Chance nutzen und neben meinen Tätigkeiten in der Redaktion des Magazins Schampus der Grünen Jugend Hessen, sowie generell in der Grünen Jugend und im Kreisverband Limburg-Weilburg, auch hier meine Chance ergreifen und mich als Delegierte für den Bundesfrauenrat bewerben. Mir liegen auch feminstische Themen sehr am Herzen und ich bin mir sicher, dass ich ein wenig frischen Wind in den Bundesfrauenrat bringen würde.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Aug 2019 13:48:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>2.5: Wahlordnung</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Wahlordnung-48866</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 13.08.2019)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Wahlordnung-48866</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wahlordnung für die Wahlen zu Gremien des Landes- und des Bundesverbandes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>I. GRUNDSÄTZE</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Gemäß §15 (2) Parteiengesetz sind die Wahlen der Vorstandsmitglieder und der Vertreterinnen und Vertreter zu Organen des Bundesverbandes geheim. Bei den übrigen Wahlen kann offen abgestimmt werden, wenn sich auf Befragen kein Widerspruch erhebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Geheime Wahlen von Delegierten sowie mehrerer gleichartiger Funktionen können in einem Wahlgang durchgeführt werden. Bei offenen Abstimmungen erfolgt die Wahl für jede Funktion getrennt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Das Frauenstatut von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen wird angewandt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Grundsätzlich ist nur gewählt, wer in einem Wahlgang mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint. Nein-Stimmen und Enthaltungen sind gültige Stimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>II. WAHLVERFAHREN</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich in alphabetischer Reihenfolge des Nachnamens vor. Die Redezeit für die Vorstellung wird von der Versammlung zu Beginn festgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Nach der Vorstellung jeder Kandidatin bzw. jedes Kandidaten können insgesamt bis zu drei namentlich gekennzeichnete Fragen an die jeweilige Person gestellt werden. Die Fragen werden aus der Versammlung zuvor schriftlich beim Präsidium eingereicht, von diesem ggf. ausgelost und verlesen. Die Redezeit zur Antwort wird von der Versammlung zu Beginn festgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. In jedem Wahlgang kann jedeR Stimmberechtigte maximal so viele Stimmen abgeben, wie in diesem Wahlgang Funktionen zu besetzen sind, indem er/sie den bzw. die Namen der KandidatInnen auf den Stimmzettel schreibt und dahinter sein/ihr Votum vermerkt. Eine Namensangabe ohne ausdrückliches Votum wird als Ja-Stimme gewertet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Für Funktionen, für die im ersten Wahlgang niemand gewählt ist, findet ein zweiter Wahlgang statt, bei dem diejenigen KandidatInnen zur Wahl stehen, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten. Die Anzahl dieser KandidatInnen darf maximal dreimal so groß sein wie die Zahl der noch zu besetzenden Funktionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. Für Funktionen, die auch im zweiten Wahlgang nicht besetzt werden können, findet ein dritter Wahlgang analog zum zweiten Wahlgang statt mit der Maßgabe, dass die Zahl der Kandidaturen maximal doppelt so groß sein darf wie die Zahl der noch zu besetzenden Funktionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>10. Ist auch im dritten Wahlgang niemand gewählt, so bleibt die Funktion zunächst unbesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11. Bei der Wahl von Ersatzdelegierten bestimmt sich die Reihenfolge nach dem Wahlergebnis.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Aug 2019 08:54:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B RPR 2: Eva Goldbach</title>
                        <link>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Eva_Goldbach-40140</link>
                        <author>Eva Goldbach (Vogelsberg)</author>
                        <guid>https://hessen.antragsgruen.de/koenigstein2019/Eva_Goldbach-40140</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Vogelsberg</dd></dl><h2>Foto</h2><img src="/koenigstein2019/Eva_Goldbach-40140/viewimage?sectionId=4628" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für das Amt der Rechnungsprüferin stehe ich wieder zur Verfügung. Als Diplom-Betriebswirtin mit Schwerpunkt Rechnungswesen, über 20 Jahren Erfahrung in der Steuerberatung, langer Erfahrung im Landesfinanzrat und Mitglied im Haushaltsausschuss des Landtages in der letzten Legislatur ist mir das professionelle Arbeiten mit großen Zahlenwerken vertraut.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 13 Aug 2019 13:27:09 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>